Email Liste aufbauen ohne eigenen Content, ein Beispiel wie es gehen könnte

Ihr wisst ich bin großer Fan von ClickFunnels.com. Wenn einer das Wort Content Marketing richtig verstanden hat und einsetzt, dann ist es Russel Brunson. Er hat ClickFunnels.com gegründet. Er lebt sein Produkt und seine Methoden.

Jetzt habe ich sein Trainingsvideo zum Thema „Wie man eigentlich eine Email Liste aufbaut ohne eigenen Content zu haben“ angeschaut. Wie immer: ich bin wieder mal total geplättet. Einfach grandios.

Das ist die Kernbotschaft:

  1. Suche Dir für Deine List „arrondierende“ Produkte, d.h. Produkte und Themen, für die sich die Mitglieder Deiner Liste interessieren
  2. Zu diesem Produkt oder Thema suchst Du Dir den im Internet am besten konvertierenden Inhalt dazu raus, z.B. ein Podcast, ein Video oder ein Blogpost – es ist egal, wer diesen Inhalt verfasst hat
  3. Lege eine Squeeze Page an (d.h. eine Seite, deren Ziel es ist eine Information gegen eine Email Adresse zu tauschen) und biete genau diesen Inhalt im Austausch gegen die Email Adresse an

Diese Squeeze Page bewirbst Du dann über Deine „Traffic“ Kanäle und Hebel.

 

Done! Eigentlich total simpel. Ist es auch. Ich habe es selbst geschafft so einen Squeeze mit einem Produkt in ca 45 Minuten an den Start zu bringen.

 

Hier der Link zum Trainingsvideo dazu aus dem ClickFunnels.com Affiliate Bootcamp:

Email Verteiler aufbauen ohne eigene Inhalte [KLICK | ENGLISCH].

 

P.S. Ein Buch, dass ich wirklich sehr empfehlen kann ist das Buch „Expert Secrets“ von Russel Brunson. Ehrlicherweise muss man das ein paar Mal lesen und vielleicht auch hören, bis man alles intus hat. Die Methodik ist jedoch schlichtweg grandios 🙂 Meine Empfehlung: MUST READ!

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Expert Secrets von Russel Brunson – der perfekte Webinar Hack, der Versuch einer Anwendung für Immobilienmakler und das Thema Objektakquise

Ein Freund hat mich zu ClickFunnels.com gebracht. Darüber habe ich den Gründer, Russel Brunson, kennengelernt. Ein grandioser Typ mit einer grandiosen Einstellung: „We are entrepreneurs that invest out of their own pockets. We do not cheat and take on venture capital.“

Von Ihm stammt das Buch „Expert Secrets„, das ich jedem Onliner und Unternehmer nur wärmstens empfehlen kann.

Im Rahmen der Makler Service Group basteln wir gerade ein einem neuen Produkt, eine Mischung aus Markt-Report, ClickFunnel und Google Ad Kampagne. Das ganze Baby läuft dann unter dem Namen leadhacking.de.

Um den Pitch dafür zu optimieren habe ich mir mal das Secret #19 herausgesucht.

 

Frage #1: Welche neue Opportunity bieten wir mit leadhacking.de an?

Mehr Immobilienverkäufe für Immobilienmakler mit Hilfe von meiner ClickFunnel Methode.

Frage #2: Was ist der große Domino für dieses Angebot?

Modelliert nach Russel Brunson: „Wenn ich es schaffe, dass ein Immobilienmakler daran glaubt, dass Verkäuferkontaktgenerierung mit ClickFunnels nach meiner Methode der einzige Weg ist um schnell und einfach neue Verkaufsaufträge zu erhalten, dann müssten Sie mir dafür Geld geben

Also formuliere ich meinen Claim einmal wie folgt: „Wie Sie es als Immobilienmakler schaffen über die Google Suche pro Jahr mindestens einen zusätzlichen Verkaufsauftrag zu generieren, ohne dass Sie sich mit Web-Programmierung oder Online Marketing auskennen müssen.

Frage #3: Was ist das Angebot, das ich einem Immobilienmakler in diesem Augenblick machen und dem er nicht widerstehen kann

Das bekommt er von mir:

  • Eigene auf „Haus Verkauf“ und „Wohnung Verkauf“ in seinem Farming Gebiet maßgeschneiderte Landing Page Domains (Wert: 10€/ Monat)
  • Einen eigenen personalisierten Markt-Report für seine Farming Region zum Ausdrucken, Verlinken und Versenden (Wert: 39€ / Monat)
  • Eine eigene individualisierte und permanente optimierte Landing Page (Wert: 200€ / Monat)
  • Eine auf den Makler geschneiderte Email Automatisierung zur Gewinnung von Verkäuferkontakten aus einfachen Anzeigenklicks (Wert: 400€ pauschal)
  • Inklusive eines monatlichen AdBudgets für Google Ads (Wert: 200€ / Monat)
  • Die Verwaltung und Optimierung des Google Ad Budgets (Wert: je nach Traffic und Jahreszeit unterschiedlich, aber sicher > 50€/Monat)
  • Exklusivität auf alle generierten Leads bzw. Verkaufsaufträge (Wert: 12.000€+ / Jahr)

Das Angebot käme dann auf einen Gesamtwert von: 1.900€+ / Monat

Frage #4: Was ist meine Epiphany Bridge story?

Gute Frage 🙂 Das eigentlich eine Summe von Erkenntnissen:

Erkenntnis 1:

  • Von Russel habe ich gelernt: „Der Werbende, der am meisten pro Lead ausgeben kann gewinnt den Kunden„. Macht Sinn. Was tue ich aber, wenn mein Ad Budget durch meinen Verkaufserlös limitiert ist?
  • Ganz einfach: Ich mache ein paar Upsells und versuche dem gleichen Kunden noch ein paar andere Produkte zu verkaufen

Mein Aha-Moment: Wenn ClickFunnels ein Tool ist, um aus einem Kunden mehrere Abschlüsse zu „ziehen“, dann ist das genau mein Ding. Die Logik ist stimmig.

 

Erkenntnis 2:

Für meinen Sohn habe ich eine GPS Armbanduhr online gesucht. Das Erlebnis war mehr als bescheiden. Ich habe mich von einer Content Marketing Seite zur nächste gehangelt. Eine schlechter als die andere.

Es ist heute extrem schwierig – wie ich finde – auf die Seite 1 bei Google zu kommen, da sich dort sehr viele mehr oder weniger gute Content Marketeers aufhalten bzw. Portale, die es schon seit vielen Jahre gibt und an denen man nur schwer vorbeikommt.

 

Mein Aha-Moment: also doch bezahlte Anzeigen, um auf die ersten 3-4 Einträge jeder Google Ergebnisseite zu kommen. Das kann doch nicht so teuer sein.

 

Frage #5: Was sind die drei Kern „False-Beliefs“, die Immobilienmakler bezüglich dieser Methode haben könnten?

False Belief #1:

„False belief about the vehicle“: In meinem Fall ist das das Thema online Generierung von Verkäuferkontakten.

> Mein Geheimnis #1: „It is all about Google Ads“

False Belief #2:

„False belief about their personal ability to execute on this vehicle“: Mein Aha Moment war, als ich meinen ersten Verkäuferlead für nur 2€ generieren konnte und verstand, dass ich es tatsächlich hinbekam.

> Mein Geheimnis #2: „You have to understand the model“

False Belief #3:

„False belief about an outside force that keeps them from success“: Mein Aha Moment war, als mir ein Kunde am Telefon erklärte, dass er lieber telefoniert als Emails schreibt, da er mehr im Auto unterwegs ist als am Rechner sitzt.

> Mein Geheimnis #3: „It is all about automation“

 

That’s it. Der Rest wird der Test zeigen. I will keep you posted.

Und denkt daran: you are just one funnel away 😉

 

 

Immobilie kaufen in Kroatien – Kvarner Bucht, Opatija, Grundstück, Wohnung oder doch ein fertiges Haus?

Das Thema Ferienimmobilien in Kroatien lässt uns seit letztem Sommer nicht mehr los. 2 Wochen haben wir im Wohncontainer in Novigrad verbracht. Es war schön. Es hat Spaß gemacht. Die Kids waren happy.

Knapp 4.000€ haben wir für 20 qm in einem neuen Container bezahlt. Er war neu. Alles gut. Aber 4.000€ Umsatz für 20 qm Wohnen im Hochsommer. Das ist hört sich nach einer spannenden Rendite an.

Per Zufall haben wir die Kvarner Bucht entdeckt. Das Monaco, die französische Rivieria von Osteuropa. Klares Wasser, kaiserliche Architektur, tolle Infrastruktur, Palmen und perfekte Umgebung.

Da war der Gang in das Maklerbüro vorprogrammiert. Das Learning: brutal.

  1. Für kroatische Verhältnisse sind die Objekte, vor allem die neuen und schönen nicht wirklich günstig
  2. Auch für den Süddeutschen sind 3.000 oder 4.000€ auf den Quadratmeter nichts besonders mehr
  3. Aber dem gegenüber stehen Renditen, die sich gewaschen haben. Disclaimer: ich habe bisher nur gerechnet auf Basis von Booking.com Daten und noch kein eigenes Geld im Test gehabt

Nach gut einem halben Dutzend Besuchen vor Ort zum Grundstück und Objekt-Scouting hier die wichtigsten Erkenntnisse für mich:

  1. Die Opatija Riviera ist nur 5h von München weg und man ist komplett unabhängig von der Fliegerei
  2. Die Immobilienbranche hat Opatija noch nicht richtig entdecken, ebensowenig wie die Deutschen Touristen
  3. Die Auswahl an richtig schicken Ferienimmobilien, egal ob Haus oder Wohnung, ist sehr überschaubar. D.h. einfach „schick“ sein reicht schon aus, um in den nächsten 2-3 Jahren einen Wettbewerbsvorteil zu haben
  4. Die tollen Objekte die es gibt, die sind sofort ausgebucht und nur schwer zu bekommen
  5. Miet-Preise von 2000€ für eine Woche (für 4 Personen) sind normal, in den Spitzenzeiten sind auch 4.000€ pro Woche keine Seltenheit

Und das wäre ein sehr sehr rudimentäre aber nicht – aus meiner Sicht – unrealistisch Logik für ein Investment (alle Nebenkosten erstmal unterschlagen an dieser Stelle):

  • Grundstück kaufen für all inkl. 250.000€ (1.000qm à 250€)
  • 300 qm Wohnfläche bauen – hochwertig bis Luxus für 1.500 €/qm Wfl (mit lokalen Fachkräften), macht noch einmal 450.000 €
  • In Summe kommen wir damit auf ein Invest von 700.000€, inkl. aller Nebenkosten aufgerundet 800.000€
  • In dieses Objekt planen wir 2 Einheiten à 150 qm, richtig schickt, richtig gut, richtig „Luxus“
  • Jede Einheit vermieten wir in 12 Wochen für im Schnitt 3.000 € pro Woche. Wir nehmen an über weitere 6 Wochen im Jahr schaffen wir Vollauslastung zu 1.000 € (Dumping Preis)
  • D.h. in Summe kommen wir auf 2*12*3.000€ + 2*6*1.000€ = 84.000€ (!)
  • Es ergibt sich also eine jährliche Brutto-Rendite – ganz grob kalkuliert – von 10.5% bei einer Auslastung von nur 34%!

Nicht schlecht!

 

Diskussion

Sicher ist in obiger Rechnung sehr viel Luft zur Diskussion drin. Am Ende des Tages variiert die Rendite dann vermutlich zwischen 6% und 15%. Egal welcher Art, diese Zahlen muss man in Deutschland erstmal hinbekommen.

Ja, auch gibt es in Kroatien / Istrien / Kvarner Bucht diverse Risiken, die man eingehen muss, aber hier habe ich sehr gute und sehr kompetente Leute kennengelernt, so mir ein solches Risiko durchaus im Rahmen des „machbaren“ hält.

Oder?

 

Blockchain, Crypto Währungen und Neufund.org – meine ersten Schritte und Erfahrungen

Es ist ja nicht so als hätte ich nichts zu tun. Seit 3-4 Monaten hat mich jedoch das Blockchain / Crypto Fieber gepackt. Kennen tue ich das Thema schon seit ein paar Jahren, interessiert hat es mich eigentlich noch nie so richtig. Zu viel hatte ich um die Ohren.

Doch vor gut 4 Monaten las ich einen Post in Facebook zum Thema Coinbase. Ich bekam einen Invite, eine kleine Menge Bitcoin gutgeschrieben und nach ein paar Minuten war ich dabei.

Mir war klar es konnte nur Spielgeld sind, mit dem ich hier reingehen muss. Gesagt getan. Aus den Anfangs 100 Euro sind jetzt ein paar mehr geworden und mein Portfolio ist fast 100% im Plus. Nicht schlecht. Aber was tue ich jetzt damit?

Und während ich noch so grübelte und die Kurse verfolgte, kam mit eine neue Company aus Berlin über den Weg: neufund.org. Etwas naiv und sicher nicht 100% sauber formuliert: eine Art crowdfunding Plattform auf der Blockchain, die aber nicht einer Firma gehört sondern den Investoren selbst.

Nach mehrmaligem Lesen des Whitepapers habe ich es dann glaube ich zu 90% verstanden. Mir war klar, da will ich mitspielen. Aus Neugier, aus Überzeugung und aus der Motivation mit meinen erworbenen ETHs auch was zu machen.

Los ging es. Erstmal auf neufund.org geschaut was ich eigentlich tun muss, dann einen Wallet für ETHs in meinem Chrome Browser installiert, dann durch eine paar Schleifen gelaufen um meine ETHs von Coinbase in meinen Wallet und dann in die Blockchain zu neufund.org zu bekommen.

Am Ende hat alles geklappt. Und wenn ich das mal als „Learning“ abhake, eigentlich ein ganz geiler und grandioser Prozess. Ohne Bank, ohne Intermediäre und einfach mal so. Geht die Neufund Plattform jetzt in 2018 habe ich mir einfach mal so im Handumdrehen ein paar (sehr wenige) Anteile an ein paar potentiell disruptiven Companies gesichert, die in 2018 und danach über Neufund Ihr Funding suchen.

Bin sehr gespannt wie das weitergeht. Da ich ja viel im Thema Immobilien, Verlagswesen und Immobilienmagazine für Immobilienmakler  unterwegs bin, fallen mir jetzt schon jede Menge Anwendungsfälle für Blockchain und Cryptowährungen ein.

Wenn es interessiert, die papers von Neufund sind sehr spannend und mal einen sehr konkreten Einflug in das Thema Crypto, Blockchain und Equity Tokens zu erhalten. Gerade jetzt über Weihnachten ist das auf jeden Fall mal die eine oder andere Minute Lesezeit wert:

In diesem Sinne: einen schönen 3. Advent und wer (Einsteiger) Fragen hat bzw. einen Erfahrungsbericht braucht, stehe für alle Fragen zur Verfügung (so gut es geht).

End of race season 2008

Bedingt durch einen 10-tägigen Trainingsausfall durch meinen Umzug von Lausanne nach München, sowie die weitere private Sommerplanung habe ich beschlossen nicht am IRONMAN 70.3 am kommenden Wochenende in Wiesbaden, Deutschland teilzunehmen und meine Triathlon Saison 2008 somit zu beenden. Da ich ebenso meinen Hawaii Slot vom IRONMAN Switzerland nicht angenommen habe, habe ich den Entschluss gefasst, den Rest des Sommers mal wieder beim Windsurfen auf dem See oder aber beim Bergsteigen in den Bayerischen, Oesterreichischen oder gar Schweizer Bergen zu verbringen. Das Training in den letzten Wochen und Monaten hat mir sehr sehr gut gefallen, allerdings brauche ich jetzt etwas Abwechslung. Mental bin ich dann doch eher etwas trainingsmüde, zumal der Abstand zur echten IRONMAN Weltklasse doch noch signifikant ist, wie ich in Zürich vor 2 Wochen erleben durfte!

Heute Morgen war ich auf eine 2.5stündigen Ausfahrt wo auch so langsam der Druck wieder auf den Pedalen spürbar war. In diesen Momenten tut es mir dann wieder Leid diese Entscheidung getroffen zu haben … aber Entscheidung ist Entscheidung 🙂

Jetzt freue ich mich auf den noch kommenden Sommer und vor allem auf die anstehenden Herausforderungen bei meinem neuen Arbeitgeber McKinsey ab Oktober diesen Jahres in München!