Immobilie kaufen in Kroatien – Kvarner Bucht, Opatija, Grundstück, Wohnung oder doch ein fertiges Haus?

Das Thema Ferienimmobilien in Kroatien lässt uns seit letztem Sommer nicht mehr los. 2 Wochen haben wir im Wohncontainer in Novigrad verbracht. Es war schön. Es hat Spaß gemacht. Die Kids waren happy.

Knapp 4.000€ haben wir für 20 qm in einem neuen Container bezahlt. Er war neu. Alles gut. Aber 4.000€ Umsatz für 20 qm Wohnen im Hochsommer. Das ist hört sich nach einer spannenden Rendite an.

Per Zufall haben wir die Kvarner Bucht entdeckt. Das Monaco, die französische Rivieria von Osteuropa. Klares Wasser, kaiserliche Architektur, tolle Infrastruktur, Palmen und perfekte Umgebung.

Da war der Gang in das Maklerbüro vorprogrammiert. Das Learning: brutal.

  1. Für kroatische Verhältnisse sind die Objekte, vor allem die neuen und schönen nicht wirklich günstig
  2. Auch für den Süddeutschen sind 3.000 oder 4.000€ auf den Quadratmeter nichts besonders mehr
  3. Aber dem gegenüber stehen Renditen, die sich gewaschen haben. Disclaimer: ich habe bisher nur gerechnet auf Basis von Booking.com Daten und noch kein eigenes Geld im Test gehabt

Nach gut einem halben Dutzend Besuchen vor Ort zum Grundstück und Objekt-Scouting hier die wichtigsten Erkenntnisse für mich:

  1. Die Opatija Riviera ist nur 5h von München weg und man ist komplett unabhängig von der Fliegerei
  2. Die Immobilienbranche hat Opatija noch nicht richtig entdecken, ebensowenig wie die Deutschen Touristen
  3. Die Auswahl an richtig schicken Ferienimmobilien, egal ob Haus oder Wohnung, ist sehr überschaubar. D.h. einfach „schick“ sein reicht schon aus, um in den nächsten 2-3 Jahren einen Wettbewerbsvorteil zu haben
  4. Die tollen Objekte die es gibt, die sind sofort ausgebucht und nur schwer zu bekommen
  5. Miet-Preise von 2000€ für eine Woche (für 4 Personen) sind normal, in den Spitzenzeiten sind auch 4.000€ pro Woche keine Seltenheit

Und das wäre ein sehr sehr rudimentäre aber nicht – aus meiner Sicht – unrealistisch Logik für ein Investment (alle Nebenkosten erstmal unterschlagen an dieser Stelle):

  • Grundstück kaufen für all inkl. 250.000€ (1.000qm à 250€)
  • 300 qm Wohnfläche bauen – hochwertig bis Luxus für 1.500 €/qm Wfl (mit lokalen Fachkräften), macht noch einmal 450.000 €
  • In Summe kommen wir damit auf ein Invest von 700.000€, inkl. aller Nebenkosten aufgerundet 800.000€
  • In dieses Objekt planen wir 2 Einheiten à 150 qm, richtig schickt, richtig gut, richtig „Luxus“
  • Jede Einheit vermieten wir in 12 Wochen für im Schnitt 3.000 € pro Woche. Wir nehmen an über weitere 6 Wochen im Jahr schaffen wir Vollauslastung zu 1.000 € (Dumping Preis)
  • D.h. in Summe kommen wir auf 2*12*3.000€ + 2*6*1.000€ = 84.000€ (!)
  • Es ergibt sich also eine jährliche Brutto-Rendite – ganz grob kalkuliert – von 10.5% bei einer Auslastung von nur 34%!

Nicht schlecht!

 

Diskussion

Sicher ist in obiger Rechnung sehr viel Luft zur Diskussion drin. Am Ende des Tages variiert die Rendite dann vermutlich zwischen 6% und 15%. Egal welcher Art, diese Zahlen muss man in Deutschland erstmal hinbekommen.

Ja, auch gibt es in Kroatien / Istrien / Kvarner Bucht diverse Risiken, die man eingehen muss, aber hier habe ich sehr gute und sehr kompetente Leute kennengelernt, so mir ein solches Risiko durchaus im Rahmen des „machbaren“ hält.

Oder?

 

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Blockchain, Crypto Währungen und Neufund.org – meine ersten Schritte und Erfahrungen

Es ist ja nicht so als hätte ich nichts zu tun. Seit 3-4 Monaten hat mich jedoch das Blockchain / Crypto Fieber gepackt. Kennen tue ich das Thema schon seit ein paar Jahren, interessiert hat es mich eigentlich noch nie so richtig. Zu viel hatte ich um die Ohren.

Doch vor gut 4 Monaten las ich einen Post in Facebook zum Thema Coinbase. Ich bekam einen Invite, eine kleine Menge Bitcoin gutgeschrieben und nach ein paar Minuten war ich dabei.

Mir war klar es konnte nur Spielgeld sind, mit dem ich hier reingehen muss. Gesagt getan. Aus den Anfangs 100 Euro sind jetzt ein paar mehr geworden und mein Portfolio ist fast 100% im Plus. Nicht schlecht. Aber was tue ich jetzt damit?

Und während ich noch so grübelte und die Kurse verfolgte, kam mit eine neue Company aus Berlin über den Weg: neufund.org. Etwas naiv und sicher nicht 100% sauber formuliert: eine Art crowdfunding Plattform auf der Blockchain, die aber nicht einer Firma gehört sondern den Investoren selbst.

Nach mehrmaligem Lesen des Whitepapers habe ich es dann glaube ich zu 90% verstanden. Mir war klar, da will ich mitspielen. Aus Neugier, aus Überzeugung und aus der Motivation mit meinen erworbenen ETHs auch was zu machen.

Los ging es. Erstmal auf neufund.org geschaut was ich eigentlich tun muss, dann einen Wallet für ETHs in meinem Chrome Browser installiert, dann durch eine paar Schleifen gelaufen um meine ETHs von Coinbase in meinen Wallet und dann in die Blockchain zu neufund.org zu bekommen.

Am Ende hat alles geklappt. Und wenn ich das mal als „Learning“ abhake, eigentlich ein ganz geiler und grandioser Prozess. Ohne Bank, ohne Intermediäre und einfach mal so. Geht die Neufund Plattform jetzt in 2018 habe ich mir einfach mal so im Handumdrehen ein paar (sehr wenige) Anteile an ein paar potentiell disruptiven Companies gesichert, die in 2018 und danach über Neufund Ihr Funding suchen.

Bin sehr gespannt wie das weitergeht. Da ich ja viel im Thema Immobilien, Verlagswesen und Immobilienmagazine für Immobilienmakler  unterwegs bin, fallen mir jetzt schon jede Menge Anwendungsfälle für Blockchain und Cryptowährungen ein.

Wenn es interessiert, die papers von Neufund sind sehr spannend und mal einen sehr konkreten Einflug in das Thema Crypto, Blockchain und Equity Tokens zu erhalten. Gerade jetzt über Weihnachten ist das auf jeden Fall mal die eine oder andere Minute Lesezeit wert:

In diesem Sinne: einen schönen 3. Advent und wer (Einsteiger) Fragen hat bzw. einen Erfahrungsbericht braucht, stehe für alle Fragen zur Verfügung (so gut es geht).

End of race season 2008

Bedingt durch einen 10-tägigen Trainingsausfall durch meinen Umzug von Lausanne nach München, sowie die weitere private Sommerplanung habe ich beschlossen nicht am IRONMAN 70.3 am kommenden Wochenende in Wiesbaden, Deutschland teilzunehmen und meine Triathlon Saison 2008 somit zu beenden. Da ich ebenso meinen Hawaii Slot vom IRONMAN Switzerland nicht angenommen habe, habe ich den Entschluss gefasst, den Rest des Sommers mal wieder beim Windsurfen auf dem See oder aber beim Bergsteigen in den Bayerischen, Oesterreichischen oder gar Schweizer Bergen zu verbringen. Das Training in den letzten Wochen und Monaten hat mir sehr sehr gut gefallen, allerdings brauche ich jetzt etwas Abwechslung. Mental bin ich dann doch eher etwas trainingsmüde, zumal der Abstand zur echten IRONMAN Weltklasse doch noch signifikant ist, wie ich in Zürich vor 2 Wochen erleben durfte!

Heute Morgen war ich auf eine 2.5stündigen Ausfahrt wo auch so langsam der Druck wieder auf den Pedalen spürbar war. In diesen Momenten tut es mir dann wieder Leid diese Entscheidung getroffen zu haben … aber Entscheidung ist Entscheidung 🙂

Jetzt freue ich mich auf den noch kommenden Sommer und vor allem auf die anstehenden Herausforderungen bei meinem neuen Arbeitgeber McKinsey ab Oktober diesen Jahres in München!

Ergebnis & Racereport IRONMAN Switzerland 2008: 25. Gesamtplatz, 4. Platz in der M30 Agegroup und TOP 10 unter allen Altersklasse Athleten

Am vergangenen Sonntag finishte ich den IRONMAN Switzerland 2008 in für mich sehr guten 9h14min und belegte damit den 25. Gesamtrang sowie den 4. Rang in der M30 Altersklasse.

Nachdem es bereits am Samstag fast den ganzen Tag regnete so war dies auch der Fall am Sonntag. Bei teilweise starkem Regen stürzten wir uns um 7Uhr in die Fluten. Nach 1h und 18 sec entstieg ich diesen wieder. Die Schwimmzeit war ok, allerdings hatte ich doch 2-3 Minuten schneller erwartet. Während des Schwimmens, vor allem nach dem Landgang, fühlte ich mich aber nicht gut, hat Schmerzen in den Augenhölen von der drückenden Brille und mir fehlte irgendwie ein guter Rhythmus. Von daher bin ich doch zufrieden mit der Zeit.

In der Wechselzonel liess ich mir dann bewusst Zeit um mir warme Kleidung anzuziehen. 12°C und Dauerregen bei einer 180km Radrunde … da musste einfach etwas Warmes her. Nach 3min 30sec war ich dann auf dem Radl und startete durch. Es ging mir auch gleich besser und ich fand‘ schnell einen guten Tritt. Auf den ersten 30 flachen Kilometern wurde mächtig Gas gegeben. Wir waren mit gut 42km/h unterwegs und ich dachte mir schon: „Man sind die alle schnell“. Doch als die erste Steigung kam löste sich das alles in Wohlgefallen auf und ich war alleine am Berg. Die erste Runde absolierte ich in 2h26min und die zweite Runde in 2h30min, was einer Gesamtzeit von 4h56min entsprach … 30 sec schneller als letztes Jahr bei optimalen Bedinungen. Ich war zwar 10 Minuten langsamer als geplant, aber angesichts des Wetters war ich zufrieden.

Den abschliessenden Marathon ging ich bewusst in 4min30sec pro km locker an um mich nachher noch steigern zu können. In der zweiten Runde steigerte ich mein Tempo auf 4min25 pro km und konnte dabei die erste Frau überholen (** freude **). In der dritten Runde fehlte mir etwas die Motivation. Ich hatte die erste Frau überholt, die 9h waren ausser Reichweite und den Hawaii Quali Platz hatte ich relativ locker in der Tasche. In der letzten Runde packte mich doch noch einmal der Ehrgeiz und ich beschleunigte wieder etwas so dass ich wieder 3-4 M30 Altersklasse Athleten überholen konnte. Leider war es einer zu wenig um noch das Treppchen in der M30 zu erreichen. Lustig war allerdings in die Gesichter der überholten zu schauen, da jeder panisch auf die Startnummer/Altersklasse schaute … es ging ja schliesslich um die Hawaiiquali. Nach einem soliden Marathon von 3h12min erreichte ich dann das Ziel.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden. TOP25 Ergebnis (bei 37 gestarteten Pro’s) und die Hawaii Quali. Leider werde ich dieses Jahr aber nicht nach Hawaii fahren, da ich einerseits im Okotber ein neues Arbeitsverhältnis beginne und andererseits der Trip nach Hawaii einfach den finanziellen Rahmen sprengt. Stattdessen werde ich an meinem Marathon arbeiten um dann in den kommenden Jahren noch einmal die Sub9h Grenze anzugehen!

Die Ergebnisse zum IRONMAN Switzerland gibt es hier & Bilder werden folgen.